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Ein Upload besteht aus fünf Abschnitten:
1. Wählen Sie zunächst die Datei mit Hilfe des ersten Buttons von Ihrer lokalen Festplatte her aus. Der Button kann, in Abhängigkeit vom Browser, mit 'Durchsuchen...' (IE6), 'Browse' (Netscape) oder 'Choose' (Opera) benannt sein. Ferner können Sie einige Voreinstellungen wie 'Trenner für Spalten' festlegen. Dies ist jedoch nicht unbedingt notwendig.
2. Transferieren Sie die Daten anschließend einmalig (!) mit dem Button Upload von Ihrem PC zum Webserver.
3. Der Webserver analysiert die Daten mit Bezug auf die Voreinstellungen und zeigt die Namen der gefundenen Spalten sowie eine Vorschau an. Falls die erste Zeile der Datei nicht die Spaltennamen enthält, werden F1, F2, F3 usw. verwendet. Ferner werden die Daten bis zum Abschluß der eigentlichen Operation gecacht. Aus diesem Grund ist kein zweiter Upload mehr notwendig, auch wenn die Daten noch fehlerhaft zu sein scheinen.
Ist die Zahl der Spalten falsch oder wurde die unpassende Option bei 'Spaltennamen in erster Zeile' gewählt, so ändern Sie die Werte für
Diese Erstanalyse wird immer wiederholt, falls einer der Menüpunkte zwischen <Spaltennamen in erster Zeile> und <Währungsformat (-)> geändert wurde.
Wenn die Zahl der Spalten mit der ursprünglichen, Ihnen bekannten Spaltenanzahl übereinstimmt, kann bsp. eine Darstellung wie folgt ausgegeben werden:
<-- Beginn der Menüdarstellung -->
| Suchen | Neuer Upload | Speichern | Abbruch | Hilfe |
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| Artikel-Nr | Artikelname | Lieferanten-Nr | Kategorie-Nr | Liefereinheit (skipped) |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Chai | 1 | 1 | 10 Kartons x 20 Beutel |
| 2 | Chang | 1 | 1 | 24 x 12-oz-Flaschen |
| 3 | Aniseed Syrup | 1 | 2 | 12 x 550-ml-Flaschen |
<-- Ende der Menüdarstellung -->
Unterhalb des Upload-Namens werden alle gefundenen Tabellenspalten aufgelistet. Unterhalb der Maske werden bis zu zehn Zeilen Beispieldaten ausgegeben. Hier wurden weitere Spalten und Zeilen aus Gründen der Darstellung entfernt. Falls Sonderzeichen in den Spaltennamen oder den Daten nicht korrekt dargestellt werden, so muß dies an dieser Stelle ignoriert werden. Liegen die Sonderzeichen innerhalb einer Windows-Codepage, so kann deren Name unter <Codepage> ausgewählt werden. Handelt es sich um Unicode-Daten (UTF-8 oder UTF-16) mit BOM, so genügt 'Unicode' als Codepage.
4. Anschließend sollten Sie alle Einzelspalten durchsehen. Zu jeder in der Upload-Datei gefundenen Spalte steht ein Menü mit den folgenden Optionen bereit:
| Suchen | Neuer Upload | Speichern | Abbruch | Hilfe |
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Wurde im Hauptmenü die Übernahme des Primärschlüssels gefordert, so wird die Primärschlüsselspalte umbenannt in <Tabellenname + ID>. Dies ist der interne Standardname für die Primärschlüsselspalte. Sind die Optionen im Hauptmenü korrekt, so werden die Datentypen in der Regel zuverlässig erkannt. Es gelten zwei Ausnahmen:
Beachten Sie, daß jede Änderung in diesem Untermenü verworfen wird, wenn einer jener Werte aus dem Hauptmenü geändert wird, der die erneute Analyse der Spalten auslöst.
Diese Upload-Phase (4) wird abgeschlossen, indem der Upload entweder per <Abbruch> verworfen oder gespeichert wird.
5. 'Speichern' heißt zunächst nur, daß die festgelegten Daten des Haupt- und der Untermenüs in Systemtabellen gesichert werden und so zur späteren wiederholten Verwendung und zur Vergabe von Berechtigungen zur Verfügung stehen. Falls der Upload gestartet werden soll und sein Status 'aktiv' ist, startet das Speichern gleichzeitig den Upload. Ansonsten wird die Upload-Datei gelöscht. Der Webserver prüft die Start-Berechtigung des Nutzers für diesen Upload, ferner darf pro Datenbank nur ein Upload aktiv sein. Falls diese Bedingungen erfüllt sind und eine weitere Aktion auf der Benutzermaske ausgeführt wird, blendet das System für etwa eine Minute eine kurze Meldung über den erfolgreichen Start ein. Im Fehlerfall wird ebenfalls eine Meldung erzeugt. Nach dem Start eines Uploads sollte der Nutzer bsp. neu nach Uploads suchen, um die Meldung sichtbar zu machen. Der aktive Upload wird mit einem '(A)' gekennzeichnet. Die Daten werden, eventuell in mehreren Einheiten, vom Webserver zum Datenbankserver transportiert. Anschließend lädt der Datenbankserver die Daten, erstellt die eventuell benötigte Tabelle und kopiert die Daten aus einer temporären Tabelle in die Tabelle der Kundendatenbank.
Falls alle diese Aktionen erfolgreich sind, wird der A-Status des Uploads wieder zurückgesetzt. Im Fehlerfall wird der Upload mit '(F)' ausgegeben, ein Klick auf den Hauptdatensatz zeigt Details an. Erst dann ist dieser Upload abgeschlossen.
Beim erneuten Verwenden eines Uploads genügt es, das Hauptmenü aufzurufen, diesen Datensatz auszuwählen, die Datei hochzuladen und zu speichern. Wird an den Einstellungen nichts geändert, so wird der Zustand des Datensatzes nach dem Upload als 'blau' signalisiert ( ). Ein Nutzer, der lediglich die Execute-Berechtigung für diesen Upload besitzt, kann den Upload durch 'Speichern' starten. Wurden keine Daten geändert, so werden die Metainformationen für diesen Upload nicht an die Datenbank gesandt. Folglich wird die Editierberechtigung dieses Nutzers nicht geprüft und kann deshalb keinen Abbruch erzeugen. Beim anschließenden Upload-Start (für 'Upload starten' und 'Upload aktiv') wird die Berechtigung ohnehin überprüft.
Der Administrator kann den Uploadstatus auf 'inactive' setzen und den Datensatz nur speichern, ohne einen Upload durchzuführen. Dann kann dieser Upload nicht mehr genutzt werden, alle anderen Einstellungen bleiben jedoch erhalten.
Da das Recht des Besitzers geprüft wird, benötigt dieser sowohl das Recht zum Erstellen von Uploads als auch die entsprechenden Rechte an Tabellen, so daß eine solche kreuzweise Verwendung zweier schwächerer Accounts unschädlich bleibt.
Erstellt ein bereits einmal ausgeführter Upload eine neue Tabelle und wird dieser Upload wiederholt, so muß entweder ein neuer Tabellenname angegeben werden oder der Typ auf <an Tabelle anhängen> geändert werden. Ersatzweise kann die Tabelle im Menü 3 gelöscht werden. Ansonsten scheitert der Upload, da die Tabelle bereits existiert.
Falls ein in den ersten Zeilen der Quelldatei fehlender Spaltentrenner angegeben ist, wird die ganze Zeile als eine einzige Zelle interpretiert. Die Zahl der Spalten ist damit falsch. Wurde für den Primärschlüssel die Option <use existing Row> verwendet, erscheint eine Fehlermeldung:
Eine in bezug auf den Datentyp nicht eindeutige Spalte wird immer als Textspalte interpretiert, dies widerspricht der Standardverwendung von Int-Zahlen für Primärschlüssel. Diese Fehlermeldung kann ignoriert werden, falls sie bei der korrekten Ermittlung der Zeilenzahl verschwindet.Die als Primärschlüssel angegebene Spalte muß vom Typ Integer sein.
Falls eine Tabelle erfolgreich importiert wurde und der Primärschlüssel übernommen wurde, führt eine Wiederholung des Imports in dieselbe Tabelle ohne vorheriges Löschen zu einem Fehler: Die Primärschlüssel sind dupliziert. Der Datenbankserver überprüft dieses Problem vor der tatsächlichen Ausführung des Imports und weist die Daten im Vorfeld zurück.
Falls die Zieltabelle Fremdschlüsselspalten (also Detailspalten von Relationen) oder Constraints nutzt, kann ein Import aufgrund von Fremdschlüsseleinschränkungen oder Constraintsverletzungen scheitern. In solchen Fällen können Relationen und Constraints deaktiviert (nicht gelöscht) werden. Dies ermöglicht einen Import, so daß nicht der Upload wiederholt ausgeführt werden muß. Anschließend können die Daten über die normale Bearbeitung korrigiert und die Einschränkungen wieder aktiviert werden.